Meister zu stark für Challengers

Die Challengers waren gegen den noch ungeschlagenen Titelhalter Therwil Flyers auf verlorenem Posten. Es setzte zwei klare Niederlagen ab.

Die Challengers mussten aufgrund des gleichzeitig in Stuttgart stattfindenen Palomino U19 Turniers ihr Lineup erneut gehörig durcheinander wirbeln. Dass das Aufeinandertreffen der beiden Erzrivalen am Sonntag im Zürcher Heerenschürli jedoch derart einseitig verlief, lag allerdings hauptsächlich an der starken Vorstellung der Gäste aus Therwil. Der Titelverteidiger legte los wie die Feuerwehr, traf mit seinen Schlägen chirurgisch präzis in die Lücken zwischen den Defense Spielern der Challengers – oder schickten wie im Falle von Taylor Carr im ersten Inning und Hide Oshima im dritten Inning den Ball aus dem Stadion ins Dübendorfer Naherholungsgebiet. Zwölf Runs im ersten Inning entschieden das Spiel bereits früh. Das Heimteam vermochte mit Hits von Säntis Zeller und David Castillo und einem RBI-Groundout von Noam Blickenstorfer im vierten Inning gerade einmal eine Shutout Niederlage abzuwenden. Das Verdikt lautete letztlich 1-19. Für das Highlight auf Zürcher Seite war Shaen Bernhardt mit einem Double zuständig.

In der zweiten Partie waren die Flyers dann nicht mehr ganz so dominant. Dafür bekamen sie Unterstützung einer nun fehlerhafteren Challengers Defense, die zu insgesamt fünf unearned Runs führten. Zwar kamen die Baselbieter auch dieses Mal schon im ersten Inning zu drei frühen Runs, dabei blieb es dann aber bis zum vierten Durchgang, ehe sich die Challengers mit einer Reihe von Fehlern aus der Partie verabschiedeten. Das Endresultat lautete diesmal 0-10. Allerdings ist mit bloss einem Hit, durch Carsten Zuber im sechsten Inning, gegen den Tabellenführer ohnehin nichts zu holen. Am kommenden Sonntag benötigen die Challengers an ihrem letzten Vorrundenspieltag zwei Siege gegen die Zürich Lions, um noch eine Chance für das Weiterkommen zu wahren.

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