Swiss Baseball & Softball Awards Night

Zum ihrem 40-Jahr Jubiläum lud die Swiss Baseball & Softball Federation am Samstag in Zürich zur Swiss Baseball & Softball Awards Night. Die 175 Teilnehmer wurden von bekannten Persönlichkeiten der Szene auf eine Reise durch die 40 Jahre des Schweizer Baseballs und Softballs mitgenommen. Mit einer Chinese Auction und einem 50/50 Raffle gab es einen willkommenen Zustupf in die Kasse der Schweizer Nationalteams.

In einem würdigen Rahmen wurden die Schweizermeisterinnen und -meister sowie die individual Award Winners ausgezeichnet. Die Zürich Challengers durften die Trophäen bei den U12 Juveniles und im Softball entgegennehmen. Als MVP der Saison 2021 wurden Kimberly Zehnder von den Wittenbach Vikings im Softball und Ryan Byrne von den Hünenberg Unicorns im Baseball ausgezeichnet. Karen Heimgartner von den Challengers wurde mit dem Playoff MVP im Softball ausgezeichnet.

Der ehemalige SBSF Präsident Georges Gladig stellte den Anwesenden die neu gegründete Gönnervereinigung der Swiss Baseball & Softball Federation vor, welche den Schweizer Baseball- und Softballsport ideell und finanziell unterstützen wird.

In die Hall of Fame aufgenommen wurden in diesem Jahr Angela Kimmig von den Luzern Eagles und Steve Klee von den Sissach Frogs sowie der 2017 verstorbene Andy Gasparoli, der für seine grossen Verdienste als Umpire geehrt wurde. Er war der erste Schweizer und einer der ersten Europäer, der in den 1980-er Jahren in Florida eine professionelle Umpire-School besuchte. Als emotionalen Höhepunkt des Abends nahmen seine Tochter und sein Sohn den Award von Laudator José Beier entgegen.

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SBSF Präsidentenkonferenz

Der Zentralvorstand der Swiss Baseball & Softball Federation lud am Samstag die Clubpräsidenten und Delegierten der Vereine zur SBSF Präsidentenkonferenz im Crowne Plaza in Zürich. SBSF Präsidentin Dagmar Voith Leemann zog Bilanz zur Saison und zu ihren Vereinsbesuchen, die sie in ihrem ersten Amtsjahr gemacht hatte.

Die meist genannten Themen anlässlich dieser Vereinsbesuche waren die weit verbreitete Feldproblematik, die Freiwilligenarbeit insbesondere beim Umpiring und Scoring, der Übergang von den Junioren in die Erwachsenenkategorien, aber auch Modusdiskussionen. Die Präsidentin begegnete viel Engagement und Herzblut, stellte aber auch fest, dass die Kommunikation unter den verschiedenen Vereinen zu wenig gelebt wird und viele Themen individuell statt gemeinsam bearbeitet werden.

In Form eines World Cafés wurden für die Ressorts im Zentralvorstand je ein Strategieziel definiert, welche unter anderem mit Round Tables mit den Vereinen bearbeitet werden sollen.

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Premierensieg am Heimturnier

Die U15-Cadets gewinnen erstmals überhaupt das eigene Hallenturnier im ETH Sport Center auf dem Zürcher Hönggerberg. Im Finale bezwingen die Challengers die Therwil Flyers mit 8-4.

Dass es das Heimteam überhaupt ins Finale schaffte, hing an einem seidenen Faden. Nach einem 4-4 im Derby gegen die Rümlang Kobras setzte es nämlich eine 4-5 Niederlage gegen die Schweizer U15 Nationalmannschaft ab, die ohne die Spieler der Challengers, Flyers und Kobras das Teilnehmerfeld komplettierte. Im letzten Vorrundenspiel holten die Zürcher mit einem 5-4 Erfolg gegen die Flyers den dringend benötigten Sieg und überflügelten in der Tabelle die Kobras um die Winzigkeit von einem Run für die Finalqualifikation. Dort setzten die Zürcher ihren Steigerungslauf fort und holten letztlich erstmals überhaupt den Sieg am Heimturnier und bereiteten somit Headcoach Adrian Kämpfer ein besonderes Geburtstagsgeschenk.

Nicht nur der Heimsieg war eine Premiere. Die Challengers organisierten nämlich das erste Hallenturnier im Schweizer Baseball und Softball seit Pandemiebeginn. Vor dem Turnier der Cadets fanden zudem noch die Try-outs für das U15-Nationalteam statt, die im Hebst dem schlechten Wetter zum Opfer gefallen waren. Die Kandidaten konnten den Coaches im anschliessenden Turnier gleich noch zeigen, wie sie sich im Wettkampfmodus schlagen. Bleibt zu hoffen, dass im Laufe des Winters andernorts noch weitere Hallenturniere hinzukommen.

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U15 Hallenturnier am 14. November

Am Samstag, 14. November findet die 6. Austragung des Challengers Juniorenhallenturniers statt. Austragungsort ist wie gewohnt das ETH Sport Center Hönggerberg in Zürich. Das Turnier für die Altersklasse U15 wird das erste Hallenturnier im Schweizer Baseball und Softball sein seit fast zwei Jahren, da seit Beginn der Pandemie sämtliche Indoor-Turniere hatten abgesagt werden müssen.

Die Veranstaltung ist zertifikatspflichtig für alle Teilnehmenden, Volunteers und Zuschauer. Das Teilnahmerfeld besteht aus den Rümlang Kobras, den Therwil Flyers, dem Gastgeber Zürich Challengers sowie der U15-Nationalmannschaft ohne die Spieler der drei erstgenannten Vereine. Die Partien werden zwischen 12.30 bis 16.30 Uhr stattfinden.

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Challengers Wandertag

Bei fantastischem Herbstwetter fand am Sonntag der traditionelle Challengers Wandertag statt. Die Route führte in diesem Jahr von Baden über den Lägerngrat nach Regensberg und Dielsdorf.

Ein kleines Grüppchen von acht Wanderfreudigen – der Hund war in diesem Jahr unpässlich – machte sich am frühen Vormittag auf, um aus dem Nebel auf den sonnigen Lägerngrat aufzusteigen und den Wandertag bei herrlicher Fernsicht auf die Alpen zu geniessen.

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NLB-Titel geht nach Embrach

Das NLB-Team der Challengers unterliegt im Entscheidungsspiel um den Meistertitel den Embrach Mustangs klar.

Die Zürcher Unterländer starteten wie die Feuerwehr. Während die Challengers in ihrem ersten Angriff etwas zu viel riskierten, scorte das Heimteam mit zwei Doubles, einem Single und einem RBI-Groundout gleich vier Runs. im zweiten Inning schafften es auch die Gäste aufs Scoreboard, indem Alex Gordon Adderly Sarmiento nach Hause brachte. Die Mustangs liessen sich davon nicht irritieren. Wie im ersten Durchgang sorgten Jack Azor Kery und Thomas Fasching mit ihren zwei RBI-Doubles gefolgt von einem RBI-Single von Oliver Walser zum 7-1 für Punktezuwachs.

Dann folgte die stärkste Phase der Challengers. Mit einem RBI-Single von Kurt Kovac, einem RBI-Groundout von Francesco Falcone, einem RBI-Double von Adderly Sarmiento und einem RBI-Single von Alex Gordon meldeten sie sich zurück im Spiel und verkürzten auf 5-7. Und nachdem die Unterländer ihre Führung auf 10-5 ausbauten, hielt Manuel Schretzmann mit einem 2-Run Double zum 7-10 im fünften Inning seine Farben am Leben.

Es war aber gleichzeitig auch das letzte Lebenszeichen der Stadtzürcher. In der zweiten Hälfte des fünften Innings luden die Mustangs bei null Outs die Bases und Jhoe Azor Kery brachte mit seinem Single die nächsten zwei Runs nach Hause. Bei den Challengers bestand Diskussionsbedarf. Zu viel, wie sich dann herausstellte. Der zweite Visit im Inning war gleichbedeutend mit einem Pitcherwechsel. Und die Mustangs machten den Sack umgehend zu. Mit einem 2-Run Single von Markus Kästli, einem 2-Run-Triple von Andreas Augsburger und einem RBI-Single von Omar Sandoval zum 17-7 konnte der Champagner bereit gemacht werden. Das Resultat lautete am Schluss 20-7.

Den Challengers gelangen zwar elf Hits, sie verloren aber gleich vier Runner auf den Bases, während auch in der Defense nicht alles nach Lehrbuch lief. Die Offensive der Embracher wäre aber auch mit einer perfekten Vorstellung nur schwer zu bremsen gewesen. Vierzehn Hits alleine in Spiel 3, davon nicht weniger als sechs Extra-Base Hits, und sagenhafte 50 Runs in drei Spielen liessen jegliche Diskussionen obsolet werden. Das Selbstvertrauen bei den Mustangs wurde je länger je grösser, bis die Challengers nichts mehr dagegen zu setzen hatten.

Die Stadtzürcher dürfen mit ihrer Saison dennoch zufrieden sein. Mit immer wieder wechselndem Personal fanden sie in fast jeder Situation eine Lösung und aus fast jedem Engnis einen Ausweg. Erst vor den entfesselten Mustangs mussten sie kapitulieren.

NLB Playoff-Final (best-of-three): Zürich Challengers vs. Embrach Mustangs, Endstand 1-2

Spiel 1 – Samstag, 25. September, Zürich Heerenschürli: Embrach Mustangs vs. Zürich Challengers 14-15 (8 Inn.)Spiel 2 – Samstag, 25. September, Zürich Heerenschürli: Embrach Mustangs vs. Zürich Challengers 16-7Spiel 3 – Samstag, 2. Oktober, Embrach PZ Hard: Zürich Challengers vs. Embrach Mustangs 7-20

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Showdown in der NLB am Samstag in Embrach

Am Samstagnachmittag kommt es in Embrach zum grossen Showdown im Kampf um den Schweizermeistertitel in der NLB. Es steht das Entscheidungsspiel in der best-of-three Finalserie zwischen den Embrach Mustangs und den Zürich Challengers an. Es wird dies gleichzeitig auch das letzte Meisterschaftsspiel in dieser Saison sein mit Beteiligung der Challengers.

Nach dem ersten Spieltag steht es in der Serie 1-1. Nachdem die Challengers im Startspiel in extremis den Ausgleich schafften und in Extra-Innings den Sieg holten, ging die zweite Partie klar an die Zürcher Unterländer. Die Entscheidung fällt ab 14.00 Uhr im PZ Hard in Embrach.

NLB Playoff-Final (best-of-three): Zürich Challengers vs. Embrach Mustangs, Stand 1-1

Spiel 1 – Samstag, 25. September, Zürich Heerenschürli: Embrach Mustangs vs. Zürich Challengers 14-15 (8 Inn.)Spiel 2 – Samstag, 25. September, Zürich Heerenschürli: Embrach Mustangs vs. Zürich Challengers 16-7Spiel 3 – Samstag, 2. Oktober, 14.00 Uhr, Embrach PZ Hard: Zürich Challengers vs. Embrach Mustangs

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Juveniles Meistertitel geht an die Challengers

Keine 24 Stunden nach dem Schweizermeistertitel im Softball bejubeln die Zürich Challengers auch bei den U12-Juveniles den Titelgewinn. Die Zürcher setzen sich im Entscheidungsspiel mit 11-4 gegen die Geneva Dragons durch.

Nach dem Split am ersten Finalspieltag reduzierte sich die Finalserie in der jüngsten Alterskategorie im Schweizer Baseball auf ein best-of-one. Die Partie musste aufgrund der nächtlichen Niederschläge in der Genferseeregion um rund eineinhalb Stunden nach hinten geschoben werden. Die Gäste aus der Deutschschweiz waren aber auf den Punkt bereit. Schon im ersten Schlagdurchgang gelangen ihnen durch Ilai Blickenstorfer, Fabrizio Bucher und Naël Frey drei Runs, womit sie die Dragons früh zu einer Reaktion zwangen. Die zwei Runs vom Heimteam vermochten die Challengers aber im zweiten Inning mit erneut drei Runs zu beantworten. Diesmal gelang den Calvinstädtern nur ein weiterer Run. Die Challengers hingegen nahmen den Fuss nicht vom Gas.

Doch plötzlich standen die Challengers Coaches mit Sorgenfalten da. Jasper Freigang gelang in der Offensive ein schöner Hit ins Rightfield und sorgte somit für das 7-3, jedoch stürzte er beim Turn an der ersten Base unglücklich auf die Wurfhand. Nach minutenlanger Pflege musste der Starting Pitcher der Challengers das Handtuch werfen. Im Spital wurde ein Bruch des kleinen Fingers diagnostiziert. Die Zürcher waren gezwungen, ihre halbe Defense umzustellen. An der Physiognomie des Spiels änderte sich dadurch allerdings nichts. Bevor die Challengers wieder in der Defense gefordert waren, erhöhte Jimmy Siemers noch auf 8-3.

Als Pitcher übernahm Ilai Blickenstorfer anstelle des Unglücksraben Jasper Freigang. Und der Linkshänder hielt die Genfer Bats weiter in Schach. Einzig mit einem RBI-Triple erzielten die Dragons einen Run, diesen holten sich die Challengers im nächsten Angriff aber sogleich wieder zurück. Der Glaube an den Sieg wurde beim Heimteam, das in der Vorrunde ungeschlagen geblieben war, von Inning zu Inning geringer. Um auch die letzten Zweifel zu beseitigen, erhöhten Fabrice Cadalbert und Fabrizio Bucher im fünften Durchgang gar noch auf 11-4 und Ilai Blickenstorfer beendete die Partie kurz darauf mit seinem achten Strikeout.

Die Challengers holten sich damit nach 2016, 2018 und 2019 den vierten Titel bei den U12-Juveniles in den letzten sechs Jahren.

U12 Playoff-Final (best-of-three): Geneva Dragons vs. Zürich Challengers, Endstand 1-2

Spiel 1 – Samstag, 18. September, Rümlang Rümelbach: Zürich Challengers vs. Geneva Dragons 15-5Spiel 2 – Samstag, 18. September, Rümlang Rümelbach: Geneva Dragons vs. Zürich Challengers 12-8Spiel 3 – Sonntag, 26. September, Veyrier Centre Sportif de Vessy: Zürich Challengers vs. Geneva Dragons 11-4

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Challengers Softball Schweizermeister!

Die Challengers schlagen den Qualifikationssieger Wittenbach Panthers in extremis und holen sich den zweiten Schweizermeistertitel der Clubgeschichte, den ersten seit 2006.

Die beiden Teams boten sich über alle drei Spiele ein an Spannung kaum zu überbietendes Duell. Und als im Entscheidungsspiel schon alles auf den ersten Meistertitel für die Ostschweizerinnen hindeutete, erfuhr die Finalserie eine letzte dramatische Wende.

Die Zürcherinnen lagen das gesamte Spiel über in Rückstand und gingen mit einer 7-10 Hypothek ins letzte Inning. Nach einem Single von Carmen Lutz-Demetz, einem Walk von Isabelle Tan und einem Hit-by-Pitch von Cheyenne La Marr bliesen die Challengers bei einem Out und geladenen Bases zum letzten Halali. Ein Sacrifice Fly von Alexia Zingg brachte das 8-10. Anouk Lkharrazi liess einen Single ins Left Field folgen, worauf den immer nervöser gewordenen Panthers ein folgenschwerer Error unterlief. Statt den Ball zu halten, wurde ein unnötiger Wurf zur zweiten Base gemacht, der zu allem Überfluss im Centerfield endete und den Challengers den Ausgleich ermöglichte. Und für diese kam es noch besser. Carla Engler brachte mit einem Bunt Single Lkharrazi nach Hause. Wie aus dem Nichts führten plötzlich die Challengers mit 11-10. Karen Heimgartner gab zwar noch einen Single und einen Intentional Walk ab, Left Fielderin Isabelle Tan pflückte aber den letzten Ball sicher vom Himmel. Dann war nur noch Jubel!

Dass es überhaupt zu diesem Entscheidungsspiel kam, lag an einem Walk-off Win der Panthers in Extra Innings im ersten Spiel des Tages. Die Führung wechselte dabei nicht weniger als vier Mal, die Verlängerung war so etwas wie die logische Konsequenz für diese ausgeglichene Partie. Schon da griffen die Challengers nach dem Pokal, denn sie gingen im Extra-Inning in Front. Allerdings verpassten sie wegen schlechten Baserunnings ein grösseres Polster. Und das rächte sich. Mit einem Bunt Single und einem Error der Challengers kamen die Panthers zum Ausgleich und ein Sacrifice Fly von Nadja Lehmann zum 5-4 erzwang das Entscheidungsspiel.

Dieses lancierten die Ostschweizerinnen mit zwei Runs im ersten Inning. Ein Error der Panthers und ein RBI-Groundout von Molly Mullens brachten die Challengers aber rasch wieder auf gleiche Höhe. Die Panthers antworteten jedoch mit einem 2-Run Triple von Shea Smith und einem RBI-Single von Geraldine Puertas. Mit einem RBI-Single von Carmen Lutz-Demetz und einem Sac Bunt von Mia Matas blieben die Challengers vorerst in Schlagdistanz. Doch in diesem Spiel waren die Panthers im Driver’s seat. Sie erhöhten zunächst auf 8-4 und mit einem 2-Run Double von Michelle Zehnder im fünften Inning gar auf 10-5.

Doch mit dem Erfolg vor Augen begannen die Nerven der Wittenbacherinnen mehr und mehr zu flattern. Nach zwei Walks und einem Bunt Single von Carla Engler waren die Bases geladen, als ein Hit-by-Pitch und ein Wild Pitch das Momentum auf die Seite der Gäste brachte. Mit einem Double Play retteten sich die Panthers beim Stand von 10-7 aber aus dem Inning. Etwas, das ihnen im letzten Durchgang nicht mehr gelang.

Der Sieg der Challengers war am Ende etwas glücklich. Den Panthers aber wird die Zukunft gehören. Das junge Team verfügt vor allem auf der Pitching Position über eine in der Schweiz unerreichte Breite. In den kommenden Jahren werden sie wohl die l’equipe à battre sein. Die Challengers mussten ihre grössere Erfahrung in entscheidenden Spielen in die Waagschale werfen. Sie zeigten in der Finalserie ihre besten Saisonleistungen. Und auch die Niederlage im Entscheidungsspiel der Finalserie vom Vorjahr war allen noch in Erinnerung. Einen solchen Ausgang wollten sie nicht noch einmal erleben. Diesmal gab es für sie ein Happy End.

Softball Playoff-Final (best-of-three): Wittenbach Panthers (1.) vs. Zürich Challengers (2.), Endstand 1-2

Spiel 1 – Samstag, 18. September, Zürich Klopstockwiese: Wittenbach Panthers vs. Zürich Challengers 0-2Spiel 2 – Samstag, 25. September, Wittenbach Grüntal: Zürich Challengers vs. Wittenbach Panthers 4-5 (8 Inn.)Spiel 3 – Samstag, 25. September, Wittenbach Grüntal: Zürich Challengers vs. Wittenbach Panthers 11-10

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Pari im NLB-Final

Sind Teams der Challengers in eine Finalserie involviert, ist ein dramatischer Spielverlauf nicht weit. Das NLB-Team holt im letzten Inning gegen die Embrach Mustangs sechs Runs auf und feiert in Extra-Innings einen Walk-off Win. In Spiel 2 bleibt die Wende aus, sodass die Serie mit dem Stand von 1-1 ins Entscheidungsspiel geht.

Der Motor der Challengers lief an diesem ersten Finalspieltag nicht rund. Er kam diverse Male ins Stocken. Die gute Nachricht ist: die Stadtzürcher sind nach wie vor im Rennen um den Titel. Dies hing jedoch an einem seidenen Faden. Die Gäste aus dem Unterland erwiesen sich als Knacknuss. Deren erste drei Runs vermochten die Challengers im zweiten Inning mit vier Runs noch zu kontern, die Mustangs legten aber im vierten Durchgang gleich fünf Runs nach. Das Heimteam kämpfte sich im sechsten Inning nochmals auf 7-9 heran, die Embracher entschieden aber mit zwei RBI-Singles und einem 2-Run Double im siebten Inning zum 13-7 vermeintlich die Partie.

Doch die Challengers machten sich für ihren letzten Schlagdurchgang die Entfesselungskünste von Harry Houdini zu Nutze. Nach einem Sac Fly von Manuel Schretzmann und einem RBI-Single von Adderly Sarmiento stand es 9-13, ehe den Gästen zwei folgenschwere Errors unterliefen, welche vier Runs und die Führung kosteten und das Spiel in die Extra-Innings schickten. Dort waren es wieder die Unterländer, die einen Run vorlegen konnten, ihr insgesamt achter Error war dann aber der eine zu viel. Die Challengers scorten bei Bases loaded zwei Runs und feierten nach über dreieinhalb Stunden einen Walk-off Win.

Francesco Falcone trug vier Hits zum Sieg bei, Nick Siemers erzielte drei Hits und Alex Gordon scorte drei Runs, während Kurt Kovac die letzten zwei Outs pitchte und den Win holte.

Im zweiten Spiel war die Energie bei den Challengers dann draussen. Wieder erwischten die Mustangs den besseren Start. Diesmal schufen sie sich aber mit einem 11-1 bereits im dritten Inning ein genügend grosses Polster. Den Challengers gelangen wie dem Gegner zwar auch insgesamt 15 Hits, zu mehr als etwas Resultatkosmetik reichte dies jedoch nicht. Spiel 2 ging letztlich mit 16-7 an Embrach, die Serie beim Stand von 1-1 somit auch – für Spiel 3 am kommenden Wochenende.

NLB Playoff-Final (best-of-three): Zürich Challengers vs. Embrach Mustangs, Stand 1-1

Spiel 1 – Samstag, 25. September, Zürich Heerenschürli: Embrach Mustangs vs. Zürich Challengers 14-15 (8 Inn.)Spiel 2 – Samstag, 25. September, Zürich Heerenschürli: Embrach Mustangs vs. Zürich Challengers 16-7Spiel 3 – tbd: Zürich Challengers vs. Embrach Mustangs

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