Zürcher Sport-Ferienlager Fiesch

Das Sport-Ferienlager von der Stadt Zürich fand vom 7. bis 13. Oktober 2012 im Sport Ferien Resort Fiesch statt. Es war das 28. Mal, dass Jugendliche zwischen 11 bis 15 Jahren 1050 Meter über Meer zum Fusse des Eggishorns im Kanton Wallis reisten, um zusammen eine unvergessliche Woche zu verbringen. Dieses Jahr waren es rund 750 Schülerinnen und Schüler aus dem Kanton Zürich begleitet von 150 Leiterinnen und Leiter.

Für die Jugendlichen gab es zahlreiche Workshops, welche sie tagsüber besuchen konnten. Einer davon war Baseball und Softball, vertreten durch die Challengers Celine Welti und Micha Seger.

Es gab jeweils einen Morgenkurs mit 19 Schülern und einen Nachmittagskurs mit 17 Schülern. Auf Grund der vielen verschiedenen Kurse, mussten einige Kurse auf die Nachbarsdörfer verlegt werden. Der Baseball und Softballkurs fand jeweils in Oberwald statt, dieses liegt rund 40 Minuten Autofahrt von Fiesch entfernt. Diese Zeit beschnitt leider die Kurszeit, dadurch verblieben uns jeweils knappe 2 Stunden um die Faszination dieser Sportart weitergeben zu können.

Am ersten Tag lag der Fokus auf Werfen und Fangen. Anfänglich sah das Ganze noch ein bisschen unkoordiniert aus, doch mit der Zeit wurden richtige Würfe erkennbar. Ebenso versuchten wir den Schülerinnen und Schüler die wichtigsten Regeln zu erklären.

Am 2. Tag wechselten wir den Schwerpunkt aufs Schlagen. Wir waren beide erstaunt, wie reibungslos dieses Training von statten ging, schliesslich ist es nicht ganz ungefährlich 19 Jugendliche in ihren Entwicklungsjahren mit einem Baseballschläger herumlaufen zulassen. Der ca. 9 Meter lange und 5 Meter breite aufblasbare Battingcage, bei dem die Bälle von vorne aus der Pitchingmaschine herauskatapultiert wurden, war die grosse Attraktion. Die Schülerinnen und Schüler musste man wieder aus dem Cage jagen, sonst hätten gar nicht alle davon profitieren können. Nicht nur bei den Jugendlichen hatte der Cage Eindruck hinterlassen sondern auch bei den Leitern. Nach 23 Uhr, wenn die Jugendlichen “schliefen“, gab es für die Leiter die Möglichkeit sich in der Turnhalle sportlich zu betätigen. Dort stellten wir den Cage ebenfalls auf. Die Unterschiede waren frappant. Bei einigen war alles sinnlos. Nicht einmal wenn wir das Tempo so stark reduzierten, dass die Bälle beinahe nicht mehr bis zur Platte flogen, trafen sie. Andere wiederum liessen die Bälle bei Höchstgeschwindigkeit durch den Cage fliegen.

Am 3. Tag wurden die Schülerinnen und Schüler nicht nur koordinativ gefordert sondern auch konditionell. Mit verschiedenen Infield- und Outfielddrills wurden sie durch die Halle gejagt.

Am 4. Tag machten wir eine Baseballolympiade. Diese bestand aus kleinen Teilspielen, in denen man Punkte sammeln konnte. Vom Pitching bis zum Basestealing war alles enthalten.

Am letzten Tag wurde die ganze Zeit über nur gespielt. Mittlerweile waren die Jugendlichen so regelstark, dass sogar unser regelmässiges Bescheissen, um den Punktestand ausgeglichen zu halten, aufflog. Es war erstaunlich und erfreulich zu sehen, was man in einer Woche alles Erlenen kann. Es war eine grossartige Woche mit vielen guten Erinnerungen.

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