Am Sonntag kam es auf der Klopstockwiese zu einem seltenen Triple-Header zwischen der SG Flyers/Panthers und den Zürich Challengers. Die Zürcherinnen zeigten eine konstant gute Leistung und auch die Flyers zeigten sich im Vergleich zum Saisonstart verbessert. Die Challengers kamen aber locker zu drei Wins und totalisierten somit innert 30 Stunden deren fünf, was vermutlich ein neuer Schweizerrekord darstellt.
Das erste Spiel des Tages war ein Nachholspiel eines Mitte April wegen Regens – man glaubt es kaum – abgebrochenen Doubleheaders in Therwil. Die Challengers kamen nach den beiden Spielen am Vortag gegen die Bern Cardinals nicht wie gewünscht aus den Startblöcken, nahmen aber dann doch Fahrt auf und gewannen sicher mit 21-2. Kirsten Schmidt kam auf zwei Hits und vier RBI, Marina Vaccaro hatte zwei Hits und drei RBI, Lara Müller steuerte zwei Hits und zwei RBI bei und Vianne Benz sammelte ebenfalls vier RBI. Ausserdem schaffte sie zusammen mit Kirsten Schmidt einen No-Hitter.
Nun folgte somit der ursprünglich angesetzte Spieltag mit den beiden Heimspielen der Zürcherinnen. Da gingen die Flyers im Startinning erstmals an diesem Spieltag in Führung, doch die Challengers kamen auch hier zu einem sicheren 11-1 Sieg. Simona Cellar, die mit einem In-the-park Homerun für das und Karen Hendren erzielten je zwei Hits, während Simone Zurschmitten einen Tag nach ihrem Comeback auch gleich erstmals als Pitcherin zum Einsatz kam und in vier Innings nur zwei Hits und einen Run abgab bei vier Walks und drei Strikeouts.
Die Zürcherinnen wechselten für das dritte Spiel im Lineup wild durch, behielten aber den in den vorangegangenen Partien angeschlagenen Rhythmus bei. Diesmal lautete das Schlussresultat 12-2. Carmen Lutz-Demetz, die als Pitcherin die Challengers zum Sieg führte, lieferte auch noch einen No-Hitter ab. In vier Innings gab sie zwei Runs ab bei fünf Walks und fünf Strikeouts und war zugleich auch in der Offensive die produktivste Spielerin mit zwei Hits und drei RBI. Mit den fünf Wins innert 30 Stunden sichern sich die Challengers definitiv Platz vier und somit das Heimrecht für die Wild Card Runde gegen die Bern Cardinals, in welcher der vierte Playoff-Teilnehmer ermittelt wird.
Triple Header an die Challengers Softballerinnen
Keine Chance beim Meister
Im Duell mit dem amtierenden Meister aus Therwil hatten die Challengers klar das Nachsehen. Dem neu zusammengewürfelten Lineup merkte man die fehlende Abstimmung an, weshalb die Zürcher wie schon im Hinspiel chancenlos blieben.
Es zieht sich wie ein roter Faden durch die Saison 2026. Das Lineup der Challengers ist an jedem Spieltag anders. Dass so keine Automatismen aufkommen können, leuchtet ein. Entsprechend hatten die Zürcher im Baselbiet einen äusserst schweren Stand. Die Flyers waren über den ganzen Spieltag deutlich überlegen und siegten klar mit 18-2 und 16-1.
Da die zweite Mannschaft der Zürich Barracudas das kleine Derby gegen die Zürich Lions gewann, fielen die Challengers auf den fünften Rang zurück, weshalb sie nun im letzten Spiel der Zwischenrunde am Mittwochabend in der Direktbegegnung mit den Barracudas zwingend einen Sieg benötige. Ansonsten verpassen sie den Einzug in die Playoffs.
Perfect Game für Kirsten Schmidt bei Sweep über Cardinals
Den Challengers gelang gegen den Tabellennachbarn aus Bern ein dominanter Auftritt. Gekrönt wurde der Nachmittag durch ein Perfect Game von Pitcherin Kirsten Schmidt, die in vier Innings dem Minimum von zwölf Battern gegenüberstand und alle out machte. Dank des Sweeps ziehen die Challengers in der Tabelle an den Cardinals vorbei und liegen nun auf Rang vier.
Die Rückkehr von Isabelle Tan und Simone Zurschmitten verhalf den Challengers sichtlich zu mehr Stabilität und vor allem gab es der Offensive den benötigten Boost. Dass die Zürcherinnen vor dem Spieltag in der Tabelle hinter den Cardinals rangiert waren, war auf dem Feld zu keinem Zeitpunkt spürbar. Schon im ersten Inning legten Kirsten Schmidt mit einem RBI-Double sowie Karen Hendren und Leandra Simitovic mit RBI-Singles zum 3-0 den Grundstein zum Sieg in Spiel 1. Ein weiterer RBI-Double von Schmidt und ein RBI-Single von Vianne Benz erhöhten das Polster auf 5-1, ehe im vierten Inning ein RBI-Double von Lara Müller, ein RBI-Single von Vianne Benz sowie vier Errors in der Cardinals Defensive den 11-1 Sieg besiegelten. Leandra Simitovic gab in vier Innings einen Run und einen Hit ab bei drei Strikeouts für ihren 143. Win als Challenger.
Spiel 2 wurde dann zur grossen Show von Kirsten Schmidt, der ein seltenes Perfect Game gelang. Von ihren 43 Pitches waren deren 32 Strikes. Herausragend dabei das At Bat von Aline Baum, die nach sechs Foul Balls den zehnten Pitch des at Bats satt traf, ihren Linedrive aber von Mia Matas entschärft sah. Überhaupt zeigte die Challengers Defense eine hochkonzentrierte Leistung. In der Offensive sorgten Karen Hendren und Simone Zurschmitten mit je zwei Hits für die Musik, während sich Marina Vaccaro Brüderli zwei RBI notieren liess. Am Sonntag kommt es auf der Klopstockwiese zum nächsten seltenen Ereignis. Dann steht ab 10.00 Uhr ein Triple-Header gegen die SG Flyers/Panthers auf dem Programm.
Auch NLB-Team verliert Derby
Nachdem in der NLA beide Nightgames Anfang Woche eine Beute der Barracudas wurden, verhielt es sich im NLB-Stadtderby am Mittwoch nicht anders. Nach gutem Start gerieten die Challengers aus der Spur und unterlagen dem Stadtrivalen mit 4-18.
Zunächst deutete noch wenig auf einen solchen Ausgang. Shadir Mora eröffnete für die Challengers mit einem Single und scorte später den ersten Run des Spiels, während Jason Wüger kurz darauf mit dem 2-0 nachzog. Das Heimteam hatte in der Folge das Spiel im Griff. Doch im dritten Inning zündeten die Barracudas ein Feuerwerk. mit vier Extra-Base Hits erzielten sie sechs Runs zum 6-2. Während die Challengers darob aus der Spur gerieten, blieben die Barracudas weiter am Gas, scorten Run um Run und siegten schliesslich vorzeitig mit 18-4.
Klare Niederlagen in Stadtderbys
Die Challengers trafen am Montag- und Dienstagabend zweimal in Nightgames auf den Stadtrivalen Zürich Barracudas. In beiden Begegnungen erwiesen sich die Grünen als die klar stärkere Equipe. Nach einem 12-2 am Montag liessen die Barracudas am Dienstag einen 20-8 Sieg folgen.
Die Gäste versäumten im ersten Spiel am Montagabend keine Zeit, um einen unmissverständlichen Anspruch auf den Derbysieg anzumelden. Die Barracudas stellten schon im ersten Inning auf 4-0. Im dritten Inning gaben auch die Challengers ein Lebenszeichen. Playing Coach David Castillo verkürzte für sein Team mit einem 2-Run Single auf 2-4. Doch die Gäste liessen keine Spannung aufkommen. Im vierten Durchgang stellten sie den alten Abstand wieder her. Die weiteren sechs Runs in den letzten beiden Innings waren dann noch Zugabe.
Im zweiten Spiel der two-game Series waren es die Challengers, die zuerst ein Ausrufezeichen setzten. Mit sechs Hits erzielten sie im ersten Inning gleich fünf Runs und bewiesen, dass ihre Offensive mehr kann, als sie dies am Vorabend zeigte. Doch dann kam das dritte Inning. Die Challengers reihten Fehler an Fehler. Damit und mit zahlreichen Walks verhalfen sie dem Gegner zu acht Runs und somit zur Wende in diesem Spiel. Zwar blieben die Challengers bis zum ünften Inning mit 7-10 einigermassen in Schlagdistanz, es waren aber die Barracudas, die noch zu einem Schlussspurt ansetzten, während die Challengers dem Gegner keine Steine mehr in den Weg zu legen vermochten.
Mit Sweep an die Streetparade
Das NLB-Team gewinnt weiter und feiert am Streetparade-Samstag mit 19-4 und 16-3 zwei klare Siege gegen die Sissach Frogs.
Ganz so einfach wie die nackten Resultate vermuten lassen, war es für die Challengers gegen den Tabellennachbarn aus Sissach nicht. Die drittplatzierten Zürcher schufen aber mit dem Sweep entscheidend Distanz zu den im vierten Rang liegenden Baselbietern. Es waren aber zunächst die Gäste, die aufs Gaspedal drückten. Die Frogs gingen im ersten Inning mit 2-0 in Führung und kamen nach einem ersten Lebenszeichen der Challengers im dritten Durchgang nochmals zum 4-4 Ausgleich. Das Heimteam riss aber mit fünf Runs aus vier Hits und zwei Walks die Führung sogleich wieder an sich, wobei der 2-Run Triple von Noah Nussbaum in der Nachbetrachtung das entscheidende Element zum Sieg war. Im vierten Inning folgte dann noch die Kür mit sieben Hits zu zehn weiteren Runs und einem vorzeitigen Ende durch Mercy-Rule. Den Win holte sich Jasper Freigang mit einem Complete Game.
Ganz ähnlich verlief die zweite Partie. Zwar eröffneten dieses Mal die Challengers das Score, ein 2-Run Triple von Florin Kämpfer sorgte für das 2-0, doch die Sissacher übernahmen im zweiten Inning mit dem 3-2 kurzzeitig das Zepter. Das war allerdings alles, was Pitcher Florin Kämpfer zuliess. Im restlichen Spiel gab er nur noch einen Hit ab und weil die Offensive der Challengers nochmals heiss lief, zogen die Zürcher noch auf 16-3 davon. Mit nun acht Siegen aus zehn Spielen und in Tuchfühlung mit den Spitzenteams der Barracudas Academy – das Direktduell steht am Mittwochabend auf dem Programm – und der Wil Pirates lässt sich der Streetparade-Samstag am Seebecken gut ausklingen.
Nightgames Festival im Heerenschürli
In der letzten Zürcher Ferienwoche bieten die Challengers ihren Fans ein Festival an Nightgames. Den Anfang macht das NLA-Team, das am Montag und Dienstag im Stadtderby auf die Zürich Barracudas trifft. Für die derzeit viertplatzierten Challengers geht es darum, ihren Tabellenplatz zu verteidigen, während die drittplatzierten Barracudas den Anschluss an das Spitzenduo aus Therwil und Luzern aufrecht erhalten wollen. Die Spiele beginnen im Baseballstadion Heerenschürli in Zürich-Schwamendingen am Montag um 19.00 Uhr und am Dienstag um 18.30 Uhr.
Am Mittwochabend duellieren sich in der NLB die zweite Mannschaft der Challengers und die Zürich Barracudas Academy. Die Challengers konnten in der Zwischenrunde bislang überzeugen und unter anderem den Wil Pirates deren bislang einzige Niederlage beifügen. Aber auch die Academy spielt stark auf. Die Barracudas Junioren gewannen alle bisherigen Partien der Zwischenrunde. Zum Direktduell kommt es am Mittwoch um 18.30 Uhr im Heerenschürli.
NLB-Team erzielt Split mit Pirates
Den Challengers gelang am Sonntag gegen die bisher ungeschlagenen Wil Pirates eine starke Leistung. Nach einer knappen 3-5 Niederlage in Spiel 1 bezwangen sie die Ostschweizer in der zweiten Partie mit 10-5.
Es ging gleich gut los für die Gäste aus Zürich. Jasper Freigang eröffnete den Spieltag sogleich mit einem Homerun. Und ehe dem Heimteam das erste Out gelang, lagen die Challengers schon 3-0 vorne. Das Spiel verlief auf gutem Niveau und war sehr ausgeglichen. Den Pirates gelang im zweiten Durchgang der Ausgleich und im dritten Inning die Führung zum 5-3. Die Challengers luden im letzten Inning nochmals die Bases, aber die Pirates brachten den Sieg mit einem Double Play über die Runden.
Auch die zweite Partie wurde mit einem Homerun im ersten Inning lanciert. Dieses Mal war es Florin Kämpfer, der den Ball auf die Tribüne schickte. In der Folge war dann aber das Heimteam tonangebend. Die Wiler erarbeiteten sich entsprechend nach drei Innings eine 5-2 Führung. Aber das grosse Inning der Challengers sollte noch folgen. Im vierten Durchgang machten sie aus vier Hits, zwei Walks und einem Hit-by-Pitch sechs Runs und drehten die Partie. Mit zwei weiteren Runs im letzten Inning sicherten sich die Gäste den überraschenden 10-5 Auswärtssieg.
Nightgames gehen an die Barracudas
Während Zürich bei über 30 Grad Aussentemperatur im Eishockey-Fieber ist, fanden im Baseballstadion Heerenschürli in Zürich-Schwamendingen zwei Night Games statt. Dabei behielten die Zürich Barracudas gegen die zweite Equipe der Challengers zweimal die Oberhand.
Bei der Partie in der Vorwoche gelang den Challengers ein guter Start. Nach einem guten Inning in der Defensive scorten sie selber zwei Runs zu einer zwischenzeitlichen 2-1 Führung. Die favorisierten Barracudas steigerten sich jedoch erwartungsgemäss und machten aus dem Rückstand zunächst eine 5-2 Führung, ehe sie im fünften und sechsten Inning auf 12-2 davonzogen und sich so den Sieg sicherten.
Bei der Reprise am Mittwoch erlebten die Zuschauer einen ganz ähnlichen Spielverlauf. Wieder scorten die Challengers zuerst, indem sie im ersten Inning zwei Runs erzielten. Die Barracudas waren aber bereit und ihre Offensive war von Beginn an gut geölt. Schon im ersten Durchgang gelangen ihnen vier Runs, nach drei Innings stand es bereits 11-2. Die Challengers fingen sich darauf etwas, an der 5-15 Niederlage änderte dies aber nichts mehr. Damit rutscht die zweite Mannschaft der Challengers in der Tabelle auf Rang fünf ab mit nun vier Siegen und sechs Niederlagen, derweil die Barracudas nach neun Spielen ungeschlagen an der Tabellenspitze thronen.
Zweite Mannschaft mit Herzschlagfinale zum Sweep
Am Sonntag standen sich im Zürcher Baseballstadion Heerenschürli die zweiten Mannschaften der Therwil Flyers und der Challengers gegenüber. Während das Heimteam im ersten Spiel deutlich gewann, strapazierte es in Spiel zwei die Nerven der Fans arg. In Extremis gab es einen Extra-Inning Walk-off Win.
Im Startspiel entschieden die Challengers die Partie mit sechs Runs im vierten Inning und brachten mit einem stark aufgelegten Starting Pitcher Jasper Freigang das Spiel mit 9-1 sicher ins Trockene. Freigang gab in sieben Shutout-Innings nur zwei Hits und vier Walks ab mit sieben Strikeouts. Er brillierte auch in der Offensive mit drei Hits, zwei RBI und zwei Runs, während Fabrizio Bucher und Mike Siemers je zwei Hits erzielten und Shaen Bernhardt für zwei RBI besorgt war.
Diametral anders ging das Nachmittagsspiel los. Dieses Mal legten die Flyers stark los und zogen in den ersten drei Innings auf 8-0 weg. Zwar vermochten die Challengers die Blutung zu stoppen, der Rückstand betrug aber vor dem letzten Inning noch immer fünf Runs. Doch mit dem Rücken zur Wand fanden sie den Notausgang doch noch. Aus drei Hits und drei Walks machten die Zürcher fünf Runs und retteten sich in die Extra-Innings. Dort waren es erneut die Baselbieter, die mit einem Run vorlegten, doch die Challengers antworteten mit einem Bunt Single von Mike Siemers, ehe sie einen Error der Gäste zum Ausgleich nutzten, bevor Noam Blickenstorfer mit geladenen Bases einen Walk zum Walk-off Win holte.
Entscheidenden Anteil am Sieg hatte Relief Pitcher Ari Lonstein, der bei seinem Comeback für die Challengers in fünf Innings nur einen unearned Run, vier Hits und zwei Walks abgab und 13 Strikeouts verbuchte, derweil Fabrizio Bucher und Leonel Hernandez Reyes je zwei Hits erzielten, während Jasper Freigang und Noam Blickenstorfer für je zwei RBI sorgten.