NLB-Team verliert auch zum Saisonabschluss

Das NLB-Team kassiert auch am letzten Spieltag der Saison gegen die Zürich Lions zwei Niederlagen. Sind die Challengers im ersten Spiel chancenlos, führen sie in Spiel 2 bis ins sechste Inning, brechen dann allerdings ein.

Ein Sieg hätte den Challengers gereicht, um in der Tabelle vor dem Stadtrivalen zu bleiben. In Spiel 2 sah es lange Zeit gut aus. Nick Siemers brachte seine Farben im dritten Inning mit einem 2-Run Double in Führung und ein Error der Lions ermöglichte den Challengers gar einen 4-0 Vorsprung. Zwei Runs der Lions im fünften Inning konterte der Meister von 2018 mit einem Bases loaded Walk zum 5-2. Nach Singles von Kurt Kovac, Armin Blickenstorfer und Adrian Kämpfer sorgte Ryan Koley für den Run.

Die Lions vermochten die Partie jedoch im sechsten Durchgang auszugleichen und im siebten Inning brachen dann alle Dämme. Sechs Hits, sechs Walks ein Hit-by-pitch und ein Error führten zu nicht weniger als zwölf Runs, sodass die partie am Ende 17-5 zugunsten der Lions ausging, obschon die Challengers das Spiel über weite Strecken dominierten.

Spiel 1 hingegen war eine Einbahnstrasse. Zwar gingen die Challengers im ersten Inning nach einem RBI-Double von Kurt Kovac, der danach selber auch scorte, mit 2-1 in Führung. Dies waren aber nicht nur die einzigen Runs der Partie für den Titelhalter sondern gar auch der einzige Hit des Spiels. Derweil scorten die Lions unaufhörlich und siegten deutlich mit 21-2. Daurch fallen die Challengers in der Tabelle noch auf Rang fünf zurück und liegen letztlich nur gerade einen Sieg vor dem Schlusslicht Hünenberg Unicorns.

Für die Challengers endet damit die Saison etwas symptomatisch. Hatten die Zürcher die ersten fünf Partien noch allesamt gewonnen, schauten aus den letzten 15 Spielen gerade einmal noch zwei Siege heraus. Damit verloren die Challengers in dieser Spanne mehr Partien als in den letzten fünf Jahren zusammen. Dies hat auch damit zu tun, dass sich ein Leistungsträger nach dem anderen verletzt abmeldete und das Team oftmals mit dem letzten Aufgebot auflief. Positiv daran war jedoch, dass viele junge Spieler zum Einsatz kamen und wertvolle Spielpraxis auf höherem Niveau erlangen konnten. So standen am letzten Spieltag gleich vier 15-jährige im Einsatz, welche ihre Sache sehr gut machten und ein Versprechen für die Zukunft darstellen.

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