Challengers überzeugen am Opening Day

Auf den Tag neun Monate nach dem letzten Ernstkampf durften die Challengers – endlich – wieder zu einem Meisterschaftsspiel antreten. Sie dürfen mit ihrem Rendement zufrieden sein. Mit dem Ergebnis auch. Sie schlagen den Aufsteiger Hünenberg Unicorns mit 6-5.

Nach langer Wettkampfpause, nicht einmal ein Freundschaftsspiel war vor dem Opening Day möglich, wussten die Teams nicht, wo sie stehen. Dies galt für das Heimteam, das im Vergleich zum Vorjahr nicht weniger als fünf Stammspieler verlor, dies galt aber genauso für den Aufsteiger, bei dem im Infield nicht weniger als fünf ehemalige Challengers Spieler aufliefen. Der Start gelang den Zürchern weit besser. James Sanders scorte auf einen passed ball den ersten Run und Thomas Burger sorgte mit einem 2-Run Single für eine 3-0 Führung nach dem ersten Inning. Diese bauten die Challengers bis zum vierten Durchgang häppchenweise auf 6-1 aus. Säntis Zeller, Vladimir Morgan de la Rosa und Tobias Siegrist waren für die RBI zuständig.

Derweil manövrierte sich Starting Pitcher Tobias Siegrist souverän durch das gegnerische Lineup. Die Gäste kamen jedoch mit einem 2-Run Single Ambioris Beriguete im sechsten und einem 2-Run Homerun von Tanner Donnels wieder auf 5-6 heran. Die Challengers blieben aber fokussiert und brachten den Vorsprung letztlich ins Trockene.

Säntis Zeller und Thomas Blank gelangen je drei Hits, James Sanders schlug einen Triple und einen Double und scorte drei Runs, während Tobias Siegrist in acht Innings fünf Runs und sieben Hits abgab bei neun Strikeouts und vier Walks. Sanders verdiente sich den Save mit einem scorelosen neunten Durchgang.

Bei inzwischen regnerischen Bedingungen wurde in Spiel 2 gestartet. Den Unicorns gelangen gleich im ersten Inning vier Runs, aber die Reaktion der Challengers fiel heftig aus. Mit 15 Hits in drei Innings überfuhren sie den Aufsteiger nahezu und steuerten mit dem Spielstand von 17-4 auf einen klaren Sieg zu. Der Zustand des Spielfeldes wurde jedoch zusehends schlechter, sodass die Umpires die Partie nach dreieinhalb Inning und damit für eine Wertung des Spiels um ein Inning zu früh abbrachen.

Obschon das Ende enttäuschend war, können die Challengers aus ihrem Auftritt viel Selbstvertrauen tanken. Das auf dem Papier geschwächte Team trat als starke Einheit auf. Die Zürcher zeigten in der Defensive eine sehr konzentrierte und solide Leistung und auch die Offensive kam sehr gut in Fahrt. Letztlich waren aber alle einfach froh, wieder einmal ein Baseballgame gespielt zu haben.

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