Lichterlöschen bei den Challengers

Nachdem die Challengers dem Stadtrivalen Zürich Barracudas am vergangenen Wochenende zweimal hauchdünn unterlagen, musste am Samstag in Spiel drei der Best-of-5 Halbfinalserie ein Sieg her, um das Saisonende abzuwenden. Doch das Team von Spielertrainer Clayton Carson zog einen rabenschwarzen Tag ein. Schon nach dem ersten Inning lagen die Challengers 0-3 zurück, nach drei Innings stand es schon 0-7 und die Serie war entschieden. Die Barracudas brachten den Vorsprung routiniert über die Runden und siegten letztlich diskussionslos mit 11-0.



Damit endet für die Challengers abermals eine Saison im Halbfinale. Blickt man auf die beiden ersten Partien in diesem Halbfinale zurück, ist das Ergebnis mit 0-3 zu deutlich. Allerdings lagen die Challengers in drei Spielen kein einziges Mal in Führung. Die Challengers zeigten in dieser Saison einmal mehr in einigen Partien, zu was sie an guten Tagen fähig sind. Es wurde ihnen jedoch auch aufgezeigt, wo die Limiten sind, wenn sie nicht hundert Prozent ihres Leistungsvermögens abrufen können. Cheftrainer Clayton Carson war sichtlich enttäuscht über den letzten Auftritt: “Wir hatten in den letzten zehn Partien gutes Baseball gespielt. Wir hatten auch am vergangenen Wochenende gutes Baseball gespielt. Aber die Saison mit einer solch schlechten Partie zu beenden, ist bitter. Es gibt immer Highlights und Lowlights in einer Saison. Schade, mit einem Lowlight aufzuhören.”



In der zweiten Halbfinalserie setzte sich der Titelverteidiger Therwil Flyers in drei Partien gegen die Bern Cardinals deutlich durch. Die Finalserie beginnt am Samstag, 12. September in Therwil.

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