Der August startet mit einer satten Ladung Baseball im Schwamendinger Heerenschürli. Für das NLA-Team kommt es am Samstag, 2. August zum letzten Doubleheader der Saison. Die Challengers empfangen den amtierenden Meister Therwil Flyers. Da sich in dieser Saison mit der neu eingeführten Zwischenrunde nur noch die ersten beiden Teams der Tabelle direkt in den Playoff-Final einziehen, ist bereits klar, dass dies die Zürcher Dernière in der Saison 2025 sein wird. Die Spiele beginnen um 11.00 und 14.00 Uhr.
Dank des Rückzugs der Hünenberg Unicorns ist das NLB-Team nachträglich in die Zwischenrunde gerutscht. Nach den zwei hauchdünnen Siegen gegen die Lausanne Indians am vergangenen Samstag, kommen die Challengers vor dem Playoffstart noch zu zwei Nightgames gegen die Zürich Barracudas Academy. Die Spiele der Two-Game-Serie finden am Montag, 4. August und Dienstag, 5. August im Baseballstadion Heerenschürli statt. Anspielzeit ist jeweils 18.30 Uhr.
Viel Baseball Anfang August
Challengers verlieren auch viertes Zürcher Derby
Auch im vierten Anlauf in dieser Saison gehen die Challengers im Stadtderby gegen die Zürich Barracudas als Verlierer vom Platz. Die Partie verläuft lange sehr ausgeglichen, ehe die Barracudas im achten Inning die Differenz machen und letztlich 11-4 gewinnen.
Nach der klaren Niederlage im Derby vom vergangenen Freitag, machten es die Challengers diesmal am Anfang besser. Pitcher Tate Stone-Frisina erwischte einen guten Abend und die Offensive war von Beginn weg auf Betriebstemperatur. James Sanders gelang schon im ersten Inning mit einem RBI-Single das 1-0. Die Barracudas konnten zwar nach einem Error der Challengers ihrerseits zwei Runs scoren, dem Heimteam gelang aber im dritten Durchgang eine starke Antwort. Nach einem Lead-off Single von Carsten Zuber stellten Säntis Zeller, James Sanders und Noam Blickenstorfer mit RBI-Singles auf 4-2. Doch die Barracudas fanden in der Person von Nicholas Miceli das Gegenmittel gegen die Bats der Challengers. Der ehemalige deutsche Meister, mit den Bonn Capitals, liess in sechs Innings als Reliever keinen einzigen Hit mehr zu und erzielte zwölf Strikeouts. Derweil schenkte die Challengers Defense mit zahlreichen Fehlern die Führung her. Diese führten zunächst zum 4-4 Ausgleich im sechsten Inning, bevor die Barracudas im siebten Durchgang mit 5-4 wieder die Führung übernahmen. Im achten Inning sorgten die Gäste dann mit sechs Runs zum 11-4 für die Entscheidung.
An Pitcher Stone-Frisina lag es nicht. Er gab zwar elf Hits und elf Runs ab, aber lediglich ein einziger davon war earned. Dazu erzielte er elf Strikeouts. Die Challengers Defense totalisierte am Ende nicht weniger als neun Errors. So viele wie seit 16 Jahren nicht mehr. Zumindest ein Challenger hatte dennoch Grund zur Freude. Mike Siemers gelang im zweiten Inning sein erster Hit in der NLA.
Nightgame am Dienstag
Am Dienstagabend, 29. Juli wird um 18.30 Uhr im Baseballstadion Heerenschürli ein neuer Anlauf genommen für das vierte Stadtderby der Saison zwischen den Zürich Barracudas und den Zürich Challengers. Die Partie hätte ursprünglich am vergangenen Samstag stattfinden sollen, musste aber wegen heftigen Regens vorzeitig abgesagt werden.
Continue Reading » Nightgame am DienstagSoftball-Team sweept Eagles im dritten Extra-Inning
Der Doubleheader zwischen den Luzern Eagles und den Zürich Challengers war nichts für Herzpatienten. Die beiden Teams verlangten sich über insgesamt viereinhalb Stunden Spielzeit alles ab. Während sich die Challengers in Spiel 1 letztlich klar mit 15-8 durchsetzten, konnten sie Spiel zwei erst im dritten Extra-Inning entscheiden.
Den besseren Start erwischten die Gäste aus der Zentralschweiz. Die Eagles gingen im zweiten Inning mit 5-0 in Führung. Das Heimteam verfiel allerdings nicht in den Panikmodus und verkürzte bis ins dritte Inning auf 4-6. Im vierten Durchgang wendete sich dann das Blatt. Die Challengers luden die Bases mit null Outs, ehe Anouchka Michel mit einem RBI-Groundout und Lara Müller mit einem RBI-Single die Partie ausglichen. Einmal in Fahrt nahmen die Challengers den Fuss nicht mehr vom Gas. Marianne Aellen brachte ihren Farben mit einem RBI-Single die erstmalige Führung, bevor Simona Cellar mit einem RBI-Groundout und Carmen Lutz-Demetz mit einem 2-Run Double sowie einem Steal auf Home diese auf 11-6 ausbauten. Die Eagles verkürzten nochmals auf 8-11, doch Aellen und Cellar mit RBI-Singles sowie Lutz-Demetz mit einem erneuten 2-Run Double beendeten die Partie im fünften Durchgang vorzeitig.
Carmen Lutz-Demetz kam auf drei Hits und vier RBI, Simona Cellar auf zwei Hits und vier RBI, während Tamara Ammeter, Lara Müller und Marianne Aellen je zwei Hits gelangen.
Das zweite Spiel war geprägt von einem Pitcher Duell zwischen der Amerikanerin Georgia Ingle auf Seiten der Eagles und Leandra Simitovic auf Seiten der Challengers. Die Begegnung verlief über die gesamte Spielzeit auf Messers Schneide. Nie führte ein Team mit mehr als einem Run, wobei die Challengers es viermal schafften, eine Gästeführung auszugleichen. Die Eagles eröffneten Den Score im zweiten Inning mit einem RBI-Double von Noelani Scazzariello. Die Führung hielt bis ins fünfte Inning, ehe Isabelle Tan mit einem Bunt Single die Eagles Abwehr knacken konnte. Doch schon im nächsten Angriffsrecht schlugen die Zentralschweizerinnen mit einem RBI-Double von Michelle Keller zurück. Aber den Challengers gelang mit einem Bunt Single von Lara Müller umgehend der erneute Ausgleich. Beim Stand von 2-2 ging es somit in die Extra-Innings. Und das Drama nahm seinen Lauf. Die Eagles brachten sowohl im siebten wie auch im achten Inning jeweils den Ghost Runner über die Platte, doch auch die Challengers schafften beide Male diesen einen Run zu scoren. Gleich in beiden Innings entkamen die Gäste einer Bases loaded Situation und verhinderten so die Niederlage. Im zehnten Inning jedoch überstanden die Challengers den Angriff der Eagles schadlos, womit sich die Chance auf den Sieg erneut bot. Und tatsächlich. Designated Runner Marianne Aellen rückte auf einen Wild Pitch auf die dritte Base vor und profitierte von einem gegnerischen Error, um den 5-4 Walk-off Win sicherzustellen.
Georgia Ingle gab in neun Innings letztlich zwölf Hits und fünf Runs ab, nur einer davon earned, bei 13 Strikeouts, während Leandra Simitovic als erste Pitcherin in der Geschichte der Challengers zehn Innings pitchte, in denen sie zehn Hits und vier Runs abgab, ebenfalls nur einer earned, und acht Strikeouts erzielte. Dasjenige gegen Alexandra Aregger im neunten Inning war zudem das 900. Strikeout ihrer Karriere.
Zwei unerwartete Siege für NLB-Team
Es war eine turbulente Woche für das NLB-Team. Am Mittwoch erfuhren die Challengers, dass sie aufgrund des Rückzugs der Hünenberg Unicorns deren Platz in der Zwischenrunde und somit auch in den Playoffs der NLB erben. Am Samstag mussten sie aber sogleich auch auf dem Platz gegen die Lausanne Indians den Slot der Unicorns übernehmen. Und zu guter Letzt gewannen sie beide Partien mit je einem Run Differenz.
So kurzfristig ein Team auf die Beine zu stellen, zumal während der Sommerferien, wäre kaum möglich gewesen. Die Swiss Baseball and Softball Federation hiess jedoch den Wechsel von drei Spielern der Unicorns zu den Challengers unter der Woche gut, sodass die Spiele gegen die Lausanne Indians doch noch stattfinden konnten. Im ersten Spiel des Tages resultierte ein Pitcher Duell zwischen Maxime Flayol bei den Indians und dem Unicorn Ari Lonstein, der quasi als Gastspieler für die Challengers auflief. Flayol zeigte auf Lausanner Seite eine starke Leistung. Er gab lediglich fünf Hits und zwei Runs ab, einer earned, mit einem Walk und sechs Strikeouts. Dennoch reichte dies nicht für den Sieg. Denn Lonstein toppte diese Leistung gar noch. Er liess in sieben Innings lediglich drei Hits und einen Run zu bei vier Walks und dreizehn Strikeouts. In der Offensive war Fabrizio Bucher mit einem Single im ersten Inning und einem RBI-Groundout im dritten Durchgang für die beiden Runs der Challengers besorgt, während die Defense im siebten Inning dank eines Outs gegen den Batter-Runner der Indians, der einen Single in einen Double stretchen wollte, den Ausgleich in Extremis abwehren konnte.
Die zweite Partie war dann nicht nur ein Kampf auf Biegen und Brechen zwischen den Indians und den Challengers sondern auch gegen die Elemente. Zu Beginn des fünften Innings musste das Spiel aufgrund heftiger Regenfälle dann auch abgebrochen werden. Und die Challengers hatten erneut das glücklichere Ende auf ihrer Seite. Denn im Inning davor scorte Kazuki Sato auf einen Wild Pitch den letztlich entscheidenden Run zum 7-6. Zuvor sahen sich die Zürcher mit einem 2-5 Rückstand konfrontiert, doch mit einem RBI-Groundout von Sato im zweiten Inning sowie Runs durch Unicorns Catcher Marvin Müller, Mike Siemers und Noam Blickenstorfer im dritten Durchgang drehten die Challengers die Partie.
Durch das Aufrücken in die Zwischenrunde kommt es für die Challengers nun am Montag und Dienstag, 4. und 5. August noch zu zwei Nightgames gegen die Zürich Barracudas Academy im heimischen Baseballstadion Heerenschürli.
Nightgame vom Samstag abgesagt
Das für heute Samstagabend angesetzte Stadtderby zwischen den Zürich Barracudas und den Zürich Challengers ist wegen starken Regenfällen abgesagt worden. Das Feld im Baseballstadion Heerenschürli ist unter diesen Bedingungen nicht bespielbar. Die Partie wurde von der Technischen Kommission der Swiss Baseball and Softball Federation neu auf den Dienstagabend, 29. Juli um 18.30 Uhr angesetzt.
Continue Reading » Nightgame vom Samstag abgesagtErstes Nightgame an die Barracudas
Das erste von zwei Nightgames zwischen den Zürich Barracudas und den Zürich Challengers wurde eine klare Beute der Grünen. Den Challengers bietet sich nach der 4-9 Niederlage schon morgen Samstag die Möglichkeit zur Revanche, wenn es um 18.30 Uhr im Baseballstadion Heerenschürli zum nächsten Stadtderby kommt.
Die an diesem Abend als Gastteam auflaufenden Barracudas brauchten keine Aufwärmphase. Drei der ersten vier Batter kamen mit Singles auf Base und Nicholas Miceli und Camden Vasquez scorten schon im ersten Inning die ersten beiden Runs. Noch bevor der erste Angreifer der Challengers auf Base kam, hatten die Barracudas die Führung bereits auf 4-0 erhöht. Zudem zog ihr Pitcher Fabio Bundi einen Sahnetag ein. Er gab in sieben Innings gerade einmal zwei Hits ab und erzielte zehn Strikeouts. Als sein Arbeitstag beendet war, zeigte die Resultattafel ein Ergebnis von 7-0. Erst jetzt stempelten auch die Challengers ein. Nach einem Hit by Pitch an James Sanders und einem Walk von Simon Steffen brachten Carsten Zuber mit einem RBI-Single und Jordi Bucher mit einem RBI das Heimteam aufs Scoreboard. Und nach RBI’s von Regis Reinhard und Säntis Zeller zum 4-7 keimte kurz noch einmal Hoffnung auf. Doch die Barracudas setzten mit zwei weiteren Runs im neunten Inning den Schlusspunkt unter die Veranstaltung.
NLB-Team erbt Playoffplatz
Auf sportlichem Weg hat das NLB-Team den Einzug in die Zwischenrunde und somit in die Playoffs knapp verpasst. Nun können die Challengers aber dennoch um die NLB-Krone spielen. Die Zürcher erben nämlich den Platz der Hünenberg Unicorns in der Zwischenrunde, die ihr Team nach zwei Forfait-Niederlagen am vergangenen Wochenende Mitte Woche definitiv von der Meisterschaft zurückgezogen haben. Die Clubleitung hat intern nach Disziplinarmassnahmen hart durchgegriffen und nimmt die Konsequenz eines vorzeitigen Saisonaus aufgrund zu weniger übrigbleibender Spieler in Kauf. Die Technische Kommission der Swiss Baseball and Softball Federation hat nun entschieden, dass die Challengers als fünftplatziertes Team nachrücken dürfen.
Für die Challengers bedeutet dies, dass sie bereits morgen Samstag in Hünenberg gegen die Lausanne Indians antreten müssen bzw. dürfen. Anfang August kommt es dann noch zu zwei Nightgames gegen die Zürich Barracudas Academy und danach zu einem Playoffduell mit entweder den Wil Pirates oder der zweiten Mannschaft der Zürich Barracudas.
Zwei Stadtderbys als Nightgames
Die Baseballsaison 2025 halt ein weiteres Highlight bereit. Am Freitag- und Samstagabend stehen sich die Zürich Challengers und die Zürich Barracudas zu einer 2-Game Series im Baseballstadion Heerenschürli gegenüber.
Da nach der Zwischenrunde nur die beiden besten Teams den Einzug in den Playoff-Final schaffen, stehen die derzeit drittplatzierten Challengers arg unter Zugzwang, um den Rückstand auf das Spitzenduo Barracudas und Therwil Flyers zu verringern. In den beiden Partien der Vorrunde unterlagen die Challengers dem Stadtrivalen allerdings zweimal klar. Die Spiele beginnen am Freitag wie auch am Samstag um 18.30 Uhr.
Am Samstag empfangen die Challengers Softballerinnen zudem die Luzern Eagles auf der Klopstockwiese zu einem Heimspiel. Während die Challengers auf dem dritten Rang liegen und stramm Kurs auf die Playoffplätze nehmen, befinden sich die Zentralschweizerinnen noch im Fernduell mit den Bern Cardinals um den vierten Platz. Beim Hinspiel in Luzern gab es für beide Teams einen Sieg, was ein spannendes Duell erwarten lässt. Spielbeginn ist um 11.00 und 13.30 Uhr auf der Klopstockwiese in Zürich-Enge.
Challengers ohne Fortüne
Den Challengers war am Samstag das Wettkampfglück nicht hold. Im Vergleich mit den Luzern Eagles unterlagen sie in Spiel 1 mit 5-7 und im zweiten Spiel des Tages gaben sie eine 8-3 Führung preis just in dem Moment, als die Partie wegen Regens abgebrochen werden musste.
Die Zentralschweizer schafften es etwas überraschend auf Kosten der Wil Pirates in die Zwischenrunde. Am Samstag auf dem Heerenschürli zeigten sie allerdings, dass dies absolut seine Richtigkeit hatte. Den Gästen gelangen in den ersten beiden Innings je drei Runs und sie brachten die zwischenzeitliche 6-2 Führung letztlich auch ins Ziel. Die Challengers scorten im ersten Inning zwei Runs nach einem Walk bei geladenen Bases von Leonel Sosa Marte und einem RBI-Groundout von James Sanders. Ein RBI-Groundout von Florin Kämpfer brachte im zweiten Durchgang das 3-6 und im fünften Inning schafften sie den Anschluss. Nach einem Double von Kämpfer und einem Single von Säntis Zeller kam das Heimteam mit einem RBI-Groundout von Ryan Byrne und einem Wild Pitch auf 5-6 heran. Doch gegen Relief Pitcher Fernando Baez Aybar gelang den Challengers nichts Zählbares mehr, sodass die Partie mit 5-7 verloren ging. Damit dürfte der Einzug in den Playoff-Final realistischerweise in weite Ferne rücken.
Besser lief es den Zürchern im Nachmittagsspiel. Sie führten schnell mit 5-0 und wiesen auch vor dem letzten Inning noch einen komfortablen 8-3 Vorsprung vor. Doch die Eagles schafften in extremis noch den Ausgleich. Aber anstatt dass die Challengers in der unteren Hälfte des siebten Innings den Walk-off Sieg hätten anstreben können, öffnete der Himmel seine Schleusen, weshalb die Partie ohne zahlbares Ergebnis abgebrochen werden musste.