NLB-Team mit Marathonsieg

Let’s play two, war der Erkennungssatz von Cubs Legende Ernie Banks, der immer bereit war so viel wie möglich zu spielen. Aber was wir heute erlebten war kaum, was er sich darunter vorstellte. Wir wussten, dass es nicht einfach werden würde, aber in der Vergangenheit hatten wir gegen die Lions immer knapp gespielt. Mit Dean Scherbaum auf dem Mount begannen wir mit voller Zuversicht das erste Spiel. Nach dem ersten Inning, in dem die Lions fünf Runs erzielten, und fast jeder Spieler einen Ball fallen liess oder ins Kraut warf, begannen wir mit Schlagen. Eins, zwei, drei gingen wir out. Die Lions vermochten in den nächsten zwei Innings nur noch zwei Runs zu erzielen, was wir mit vier Runs beantworten konnten. Auch die Strikzone litt unter der Frühjahrssonne. Die achtzehn Runs der Lions vom vierten bis siebten Inning, konnten wir unter anderem mit elf und neun Runs kontern. Als die Stunden dahin krochen, hatten beide Teams zunehmend Mühe mit Schweizer Pitchern das Spiel zu beenden, wie es das neue Reglement verlangt. Die zwei Runs der Lions im achten Inning wurden mit sechs Runs unsererseits beantwortet. Und so verliessen wir nach viereinhalb Stunden beim Spielstand von 31-28 erschöpft aber siegreich das Feld.

Wir hatten keine allzu grosse Zuversicht, dass das zweite Spiel viel schneller verlaufen würde, doch der Spielstand blieb etwas tiefer und die Innings verliefen schneller. Stand beim dritten Inning war 4-2 für die Lions, und daran änderte sich bis ins sechste Inning nichts. Im sechsten Inning erzielten die Gegner zwar nur zwei Runs, im siebten Inning waren es dann aber schon 13, und das dritte Out wollte einfach nicht gelingen, da beschloss Coach Garcia das Spiel aufzugeben, um die strapazierten Wurfarme seiner Spieler zu schonen. Endstand 19-2 für die Lions. Es wird interessant werden zu sehen, wie sich die zweimal neun Innings, von denen die ersten neun von Schweizern gepitcht werden müssen, auf andere Teams auswirken.

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