Premiere für Prospect League

Die von der Swiss Baseball and Softball Federation neu gegründete Prospect League feierte am Samstag Premiere. Die Spiele der Challengers waren verheissungsvoll.

Die Prospect League für Spieler der Altersklasse U21 wurde auf diese Saison hin ins Leben gerufen. Sie soll einerseits den jungen Spielern zu mehr Einsatzzeit verhelfen und andererseits die Spielfreude mit Wettkämpfen unter Gleichaltrigen fördern. Die Challengers nehmen in einer Spielgemeinschaft mit den Hünenberg Unicorns und den Luzern Eagles an dieser Prospect League teil. Seine Premiere feierte die Spielgemeinschaft in Therwil mit Spielen gegen die Zürich Barracudas und die Therwil Flyers.

Und es startete gleich mit einem hochklassigen Duell gegen die Barracudas. Die SG eröffnete das Spiel mit drei aufeinanderfolgenden Hits durch Jason Wüger, Bastian Kämpfer und Fabrizio Bucher, was gleich den ersten Run einbrachte. Es entwickelte sich fortan ein Duell auf Augenhöhe. Die Barracudas schafften im dritten Inning den Ausgleich und nutzten zwei Fehler in der Defense der SG im vierten Inning zur 3-1 Führung. Doch diese hielt nicht lange. Ein 2-Run Double von Bastian Kämpfer glich die Partie im fünften Durchgang aus und Fabrizio Bucher folgte mit einem RBI-Single zum 4-3. Dabei blieb es. Denn Pitcher Jason Wüger gab für den Win in den sechs Innings nur sechs Hits und drei Runs, einer earned, und drei Walks ab und erzielte acht Strikeouts.

Im zweiten Spiel gegen den Gastgeber aus Therwil wehte zunächst ein anderer Wind. Drew Creeden brachte seine Farben mit einem 3-Run Homerun aufs Scoreboard. Später lieferte er auch noch einen 2-Run Triple und einen 2-Run Double ab und sammelte so sieben RBI zur zwischenzeitlichen 9-0 Führung. Dann erwachte aber auch die Offensive der zürcherisch-zentralschweizerischen Equipe. Zunächst sorgten erneut Fabrizio Bucher und Bastian Kämpfer für das 3-9, ehe im vierten Inning Jonathan Rüggerberg, Jimmy Siemers, Jonathan Egger und Jason Wüger mit ihren Runs auf 7-9 verkürzten. Das letzte Wort hatten aber nochmals die Flyers, die letztlich mit 12-7 gewannen.

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