Softball Nationalteam im 16. Schlussrang

Das Schweizer Softball Nationalteam beendete die EM in der Tschechischen Republik und Polen mit einer Niederlage gegen Schweden. Damit belegen die Schweizerinnen Rang 16.

Die Partie gegen die Nordeuropäerinnen glich vom Spielverlauf her weitgehend den anderen Spielen der Platzierungsrunde. Die Schweizerinnen hielten weitgehend gut mit, kamen nach einem Zwischenspurt wieder in Schlagdistanz und verliessen den Platz letztlich doch mit einer Niederlage. Die Schwedinnen lagen nach fünf Innings mit 3-1 in Führung und erhöhten im sechsten Durchgang auf 5-1. Die Eidgenossinnen verkürzten nochmals auf 3-5, doch im siebten Inning machten die Skandinavierinnen den Sack mit drei weiteren Runs zum 8-3 zu.

Challengers Pitcherin Karen Heimgartner gab in sechs plus Innings sechs Runs, fünf davon earned, zwölf Hits und zwei Walks ab, bei zwei Strikeouts. Ihr Gegenüber Karin Hjelm, die sich den Win sicherte, ist in der Schweiz übrigens keine Unbekannte. Sie wurde einst in Dietlikon Schweizermeisterin und Cupsiegerin, allerdings im Unihockey.

Zwar gewannen die Schweizerinnen letztlich nur eines von acht Spielen, nämlich die Vorrundenpartie gegen Kroatien, andererseits ist die Lücke zum europäischen Mittelfeld sichtlich kleiner geworden. Der Abstand zu Nationen wie Russland, Polen, Österreich oder Belgien ist kleiner geworden, dennoch muss für die Schweiz viel zusammenpassen, um diese Gegnerinnen im Direktduell schlagen zu können. Hier wirkt sich besonders die fehlende Breite im Kader aus. Hervorzuheben ist, dass das Team im Durchschnitt jünger war als an vergangenen Turnieren. Dies lässt für die Zukunft zumindest hoffen.

Im Finale standen sich schon fast traditionsgemäss Holland und Italien gegenüber. Hatten die Niederländerinnen in der Zwischenrunde das Duell noch mit 6-2 gewonnen, setzten sich im Finale nun die Italienerinnen mit 3-2 durch und sicherten sich damit den EM-Titel.

Weitere Informationen zur Softball EM gibt es auf der ESF Turnier Homepage

Spielplan:

  • Sonntag, 30. Juni: Schweiz vs. Deutschland 1-15
  • Sonntag, 30. Juni: Griechenland vs. Schweiz 15-4
  • Montag, 1. Juli: Kroatien vs. Schweiz 0-2
  • Dienstag, 2. Juli: Schweiz vs. Grossbritannien 1-17
  • Mittwoch, 3. Juli: Schweiz vs. Belgien 3-6
  • Donnerstag, 4. Juli: Russland vs. Schweiz 5-3
  • Donnerstag, 4. Juli: Israel vs. Schweiz 7-0
  • Freitag, 5. Juli, 13.45 Uhr: Schweiz vs. Schweden 3-8
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