Softballerinnen mit bester Saisonleistung

Im entscheidenden Duell um einen Playoffplatz zeigen die Challengers gegen die Luzern Eagles ihre beste Saisonleitung. Sie gewinnen Spiel 1 mit 14-13, unterliegen in Spiel 2 aber nach heroischem Kampf mit 2-4.

Ausgerechnet die Niederlage im letzten Spiel der Vorrunde dürfte die berühmte Niederlage zu viel gewesen sein. Die Challengers stemmten sich aber mit allem dagegen was sie hatten. Gegen die amerikanische Pitcherin der Eagles, Laura Tafoya, gelangen ihnen sechs Hits und Anouk Lkharrazi und Leandra Simitovic sorgten im dritten Inning mit ihren Hits für den 2-2 Ausgleich. Und da auch Challengers Pitcherin Anouk Lkharrazi nur sechs Hits abgab, hatte dieses 2-2 bis zum siebten Inning Bestand. Selbst im sechsten Inning, als die Eagles bei einem Out die Bases geladen hatten, schaffte es die Challengers Defense sich zu befreien. Erst im siebten Inning musste sie den Luzernerinnen doch noch zwei Runs zugestehen, womit die Partie 2-4 und wohl auch die Playoffs verloren gingen.

Schon Spiel 1 war nichts für schwache Nerven. Nachdem die Zentralschweizerinnen im ersten Inning mit 5-0 in Führung gingen, drehten die Challengers die Partie. Ein 2-Run Double von Carmen Lutz brachte im zweiten Inning die Führung und ein 2-Run Single von Alexia Zingg sowie ein 2-Run Single von Mindy Siemers im vierten Inning brachten das 11-5. Doch die Eagles kamen mit sechs Hits zum 11-11 im fünften Inning zurück ins Spiel.

Die Challengers zeigten sich darob wenig geschockt und gingen durch einen 2-Run Double von Mia Matas erneut in Führung. Und nach einem Lead-off Double von Meret Roth im sechsten Durchgang und einem darauffolgenden RBI-Groundout durch Mindy Siemers lag das Heimteam mit drei Runs vorne.

Die Eagles schafften mit zwei Runs im siebten Inning erneut den Anschluss, doch mit dem tying Run auf der dritten Base bei einem Out gelang den Challengers ein Double Play, mit welchem sie den Kopf doch noch aus der Schlinge ziehen konnten.

Die Challengers haben es nun nicht mehr in ihren Händen, sondern müssen für eine Playoffqualifikation auf Hilfe anderer hoffen. Geht es nach Papierform, dürften aber die Eagles in ihren sechs ausstehenden Partien die nötigen drei Siege holen, um die Challengers von Rang vier zu verdrängen.

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