Volksabstimmung Sportanlage Heerenschürli

Am 25. November 2007 entscheiden die Stadtzürcher Stimmberechtigten über einen Kredit von 49,96 Millionen Franken für die Gesamterneuerung der Breitensportanlage Heerenschürli in Zürich-Schwamendingen. Sie ist eine der drei grössten Rasensportanlagen der Stadt Zürich und soll optimiert und den heutigen Bedürfnissen angepasst werden.

Für die drei auf dem Heerenschürli beheimateten Zürcher Baseball-Klubs wäre ein Ja an der Urne der Grundstein, damit ein langgehegter Traum Wirklichkeit werden kann. Bisher müssen die Barracudas, Lions und Challengers ihre Heimspiele auf einem nicht wettkampfkonformen Spielfeld austragen. Das neue Baseball-Feld, zu dem auch eine Zuschauerrampe gehört, ist die erste international taugliche Anlage in der Schweiz. «Damit wird der Bedeutung dieser Sportart in der Stadt Zürich erstmals Rechnung getragen», so Hans Diem, Ehrenpräsident des Zürcher Stadtverbandes für Sport (ZSS) und Präsident von Pro Sportstadt Zürich.

Auch die beiden 1966 beziehungsweise 1974 erstellten Garderobengebäude sind in einem sehr schlechten Zustand. Sie werden abgebrochen und durch ein neues Gebäude mit 18 Garderoben ersetzt. Dieses beinhaltet auch ein Restaurant, welches das Potenzial als neuer Quartiertreffpunkt besitzt.

Eine reine Sanierung der Plätze und des baufälligen Garderobengebäudes würde gemäss Schätzungen des Sportamts 25 bis 30 Mio. Franken kosten, ohne dass ein Mehrwert für den Breitensport und die Bevölkerung entsteht. «Man würde viel Geld in ein altes und überholtes Infrastrukturprojekt stecken. Die 50 Millionen Franken für die Gesamterneuerung sind also gut investiert», ist Hans Diem überzeugt. Deshalb hofft das Abstimmungskomitee «Pro Breitensportanlage Heerenschürli», dem namhafte Persönlichkeiten aus Politik und Sport angehören, dass die Stadtzürcher Bevölkerung am 25. November 2007 der Vorlage deutlich zustimmt. «Denn mit der Gesamterneuerung der Breitensportanlage Heerenschürli gewinnen der Zürcher Breitensport, die Jugend und das Quartier Schwamendingen», sagt Hans Diem.

Weitere Infos:
Abstimmungskomitee Pro Heerenschürli 

 

Grün Stadt Zürich 

 

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