Finalrevanche endet pari

Die Reprise der letzten beiden Finals zwischen den Zürich Challengers und den Therwil Flyers endete mit einem Split. Nachdem sich die Flyers im ersten Spiel mit 7-3 durchsetzten, gab es in Spiel 2 einen 3-2 Walk-off Sieg in Extra-Innings für die Challengers.

Offenbar lieben die beiden Erzrivalen die Dramatik. Es wird fast zur Normalität, dass die Duelle zwischen den Challengers und den Flyers in die Extra-Innings gehen. Unvergessen die Partie vom vergangenen August, als der Sieger erst nach 15 Innings feststand. So entsprach es einer gewissen Logik, dass die beiden Teams als erste die neuen Tie-Breaker Rules testeten, nach welchen in den Extra-Innings die Teams jeweils mit Runners auf der ersten und zweiten Base beginnen dürfen. Während die Challengers in der Verteidigung einen Run verhindern konnten, brachten ihnen ein Bunt Single von Tobias Siegrist und ein RBI-Single von James Sanders den Sieg.

Dass es überhaupt zu Extra-Innings kam, verdankten die Zürcher ihren zwei Runs im siebten Inning. Ein RBI-Double von Leonel Sosa Marte und ein RBI-Single von Robert Sedin brachten den 2-2 Ausgleich.

Damit endete der Spieltag für die Zürcher versöhnlich. Im ersten Spiel zogen sie nämlich mit 3-7 den Kürzeren. Zwar konnten sie nach einem 0-4 Rückstand den sofortigen Anschluss schaffen, aber statt am Ende die Partie noch zu drehen, mussten sie den Flyers noch drei weitere Runs zugestehen. Letztlich war für ein zählbares Ergebnis die Fehlerquote zu hoch. Allerdings darf man diesen Umstand eine Woche nach dem ersten Saisonspiel nicht überbewerten. Die Höchstform gilt es im September auszuspielen. Das wissen auch die Challengers.

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